Hausnotruf über die Pflegekasse bei Alzheimer

Kostenübernahme ist bereits bei Pflegegrad 1 möglich.

Hausnotruf über die Pflegekasse bei Alzheimer

Was ist ein Hausnotruf?

Ein Hausnotruf ist ein modernes Notrufsystem für ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen, die möglichst lange sicher und selbstständig in den eigenen vier Wänden leben möchten. Mit nur einem Knopfdruck kann in einer Notsituation schnell Hilfe angefordert werden – beispielsweise nach einem Sturz, bei plötzlichen gesundheitlichen Problemen oder wenn Unsicherheit und Angst auftreten.
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Für wen ist ein Hausnotruf sinnvoll?

Besonders sinnvoll ist ein Hausnotruf für Menschen, die alleine wohnen oder sich häufig ohne direkte Unterstützung zuhause aufhalten. Angehörige erhalten dadurch ebenfalls ein beruhigendes Gefühl, da im Ernstfall schnell reagiert werden kann.

Ein klassisches Hausnotrufsystem besteht in der Regel aus zwei wichtigen Bestandteilen: einer Basisstation sowie einem mobilen Notrufsender. Die Basisstation wird fest in der Wohnung installiert und stellt die Verbindung zur Notrufzentrale her. Der dazugehörige Funksender wird direkt am Körper getragen – zum Beispiel als Armband, Halskette oder Anhänger. Viele moderne Systeme bieten zusätzlich spezielle Sicherheitsuhren oder besonders unauffällige Sender an, die sich komfortabel in den Alltag integrieren lassen. Häufig sind diese Varianten durch die Zusatzleistungen gegen einen kleinen Aufpreis erhältlich.

Ein großer Vorteil: Die meisten Notrufsender sind wasserfest oder wasserabweisend. Dadurch können sie auch beim Duschen oder Baden getragen werden. Gerade im Badezimmer besteht für ältere Menschen ein erhöhtes Sturzrisiko, weshalb der Hausnotruf dort besonders wichtig sein kann. So ist selbst in kritischen Situationen jederzeit schnelle Hilfe erreichbar.

Ist ein Hausnotruf kostenlos bei Pflegegrad und Alzheimer?

Ein Hausnotruf kann unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos sein. Menschen mit einem anerkannten Pflegegrad haben häufig die Möglichkeit, einen Hausnotruf über die Pflegekasse finanzieren zu lassen. Die Pflegekasse übernimmt dabei meist die monatlichen Grundkosten für das Basispaket. Voraussetzung ist oft, dass die betroffene Person allein lebt oder aufgrund ihres Gesundheitszustands (wie Alzheimer) auf schnelle Hilfe angewiesen ist. Zusätzliche Leistungen wie mobile GPS-Geräte oder Schlüsselservices können jedoch extra kosten. Daher lohnt es sich, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen.

Zudem hilfreich ist meist ein ärztlicher Hinweis oder eine nachvollziehbare Begründung im Antrag. Angehörige sollten die Situation möglichst konkret beschreiben. Nachstehende Angaben können die Beantragung des Hausnotrufs über die Pflegekasse beschleunigen:

  • Die Person lebt häufig allein 
  • Orientierung geht zeitweise verloren 
  • Es kam bereits zu Stürzen 
  • Angehörige wohnen weiter entfernt 
  • Notrufe über das Telefon sind schwierig 


Wer einen Hausnotruf über die Pflegekasse bei Alzheimer beantragen möchte, sollte außerdem wissen, dass viele Hausnotruf-Anbieter direkt bei den Formalitäten helfen. Dadurch wird der Aufwand für Familien deutlich reduziert.

Kostenlose Pflegekurse

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Notrufsystem für Zuhausen

Hausnotruf für die Absicherung im Alltag

Bei Alzheimer und Demenz kann ein Pflegegrad beantragt werden. Bereits ab Pflegegrad 1 kann ein kostenloser Hausnotruf zur Absicherung des Alltags des Pflegebedürftigen (Alzheimer-Betroffenen) beantragt werden. Die Kosten werden von der Pflegekasse für das Basisgerät zu 100 % übernommen. 

Wichtig zu wissen 

Ein Hausnotruf zählt als technisches Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI. Deshalb läuft die Kostenübernahme über die Pflegekasse und nicht über die Krankenkasse. Eine ärztliche Verordnung oder ein Rezept vom Arzt sind oft gar nicht notwendig.

Ablauf eines Notrufs

Wie der Hausnotruf das Leben der Betroffenen retten kann

Der Ablauf eines Hausnotrufs ist einfach und darauf ausgelegt, im Notfall schnell Hilfe zu organisieren:


1. Knopf drücken:
Die betroffene Person drückt den Notrufknopf (am Handgelenk oder an einer Halskette).

2. Signal wird gesendet:
Das Hausnotrufsystem überträgt automatisch ein Notsignal an die angebundene 24/7-Notrufzentrale.

3. Sprechkontakt:
Ein Mitarbeiter der Notrufzentrale meldet sich sofort und versucht, mit der Person zu sprechen.

4. Hilfe wird organisiert:

  • ein Rettungsdienst oder Pflegedienst geschickt 
  • oder ein Angehöriger/Nachbar benachrichtigt 


5. Sicherheit für alle:
Die betroffene Person bekommt schnell Hilfe – und Angehörige haben ein beruhigendes Gefühl.

Hausnotruf über die Pflegekasse bei Alzheimer – Sicherheit und Entlastung im Alltag

1. Warum ein Hausnotruf bei Alzheimer so wichtig ist

Eine Alzheimer-Erkrankung verändert den Alltag Schritt für Schritt. Betroffene vergessen Termine, schalten den Herd nicht aus oder verlieren die Orientierung in den eigenen vier Wänden. Für Angehörige bedeutet das oft eine enorme psychische Belastung. Viele Familien fragen sich deshalb frühzeitig, wie sie mehr Sicherheit schaffen können, ohne sofort eine stationäre Pflege in Anspruch zu nehmen. Genau hier kann ein Hausnotrufsystem eine große Hilfe sein.

Immer mehr Familien entscheiden sich dazu, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, weil dadurch nicht nur Sicherheit entsteht, sondern auch finanzielle Unterstützung möglich wird. Besonders bei Alzheimer kann ein Hausnotruf dafür sorgen, dass Betroffene länger selbstständig zuhause leben können. Ein moderner Hausnotruf funktioniert einfach: Die betroffene Person trägt einen Notrufknopf als Armband oder Halskette. Im Ernstfall genügt ein Knopfdruck, um Hilfe anzufordern. Viele Systeme verfügen zusätzlich über automatische Sturzerkennung oder GPS-Ortung. Gerade bei Alzheimer-Patienten ist das besonders sinnvoll, da Orientierungslosigkeit oder Stürze häufig vorkommen. Wer sich entscheidet, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, profitiert häufig von folgenden Vorteilen:

  • Mehr Sicherheit im Alltag 
  • Schnelle Hilfe im Notfall 
  • Entlastung für Angehörige 
  • Länger selbstständig zuhause wohnen 
  • Teilweise oder vollständige Kostenübernahme 
  • Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit 


Die Pflegekassen erkennen inzwischen an, wie wichtig solche Hilfsmittel sind. Deshalb haben viele Menschen mit Pflegegrad Anspruch auf Zuschüsse. Besonders bei Demenz und Alzheimer kann ein Hausnotruf entscheidend dazu beitragen, gefährliche Situationen schneller zu erkennen und Hilfe zu organisieren. Auch Angehörige gewinnen dadurch mehr Ruhe im Alltag. Viele fühlen sich ständig unter Druck, jederzeit erreichbar sein zu müssen. Wenn Familien sich dafür entscheiden, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, entsteht oft erstmals wieder ein Gefühl von Sicherheit.


2. Voraussetzungen, um einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen

Nicht jeder erhält automatisch eine Kostenübernahme. Dennoch sind die Voraussetzungen oft einfacher erfüllt, als viele denken. Menschen mit Alzheimer erfüllen die Bedingungen häufig bereits frühzeitig. Grundsätzlich gilt: Wer zuhause lebt und einen anerkannten Pflegegrad besitzt, kann meist einen Hausnotruf über die Pflegekasse beantragen. Besonders wichtig ist dabei, dass jederzeit ein Notfall eintreten könnte und Hilfe schnell erreichbar sein muss. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören:

  • Vorhandener Pflegegrad 
  • Leben im eigenen Zuhause 
  • Erhöhtes Risiko für Notfälle 
  • Eingeschränkte Selbstständigkeit 
  • Gefahr von Stürzen oder Orientierungslosigkeit 


Alzheimer-Patienten erfüllen diese Kriterien häufig automatisch. Denn die Erkrankung bringt viele Risiken mit sich:

  • Vergesslichkeit 
  • Weglauftendenzen 
  • Verwirrtheit 
  • Unsicherheit beim Gehen 
  • Höhere Sturzgefahr 
  • Schwierigkeiten beim Telefonieren


Deshalb empfehlen Pflegeberater oft frühzeitig, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen. Je früher ein System eingerichtet wird, desto besser können sich Betroffene daran gewöhnen. Die Pflegekasse übernimmt häufig die monatlichen Basiskosten. 


3. So funktioniert der Antrag bei der Pflegekasse

Viele Angehörige haben zunächst Angst vor komplizierten Formularen. Tatsächlich ist der Ablauf meist deutlich einfacher als erwartet. Wer plant, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, kann den Antrag in wenigen Schritten abschließen und erledigen.

Der typische Ablauf sieht folgendermaßen aus:


Schritt 1: Pflegegrad prüfen

Die wichtigste Voraussetzung ist ein vorhandener Pflegegrad. Ohne Pflegegrad ist eine Kostenübernahme meist nicht möglich.


Schritt 2: Anbieter auswählen

Es gibt zahlreiche Hausnotruf-Anbieter in Deutschland. Viele unterstützen Familien direkt dabei, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen. Wichtige Kriterien bei der Auswahl:

  •  24-Stunden-Notrufzentrale 
  •  Erfahrung mit Demenzpatienten 
  •  GPS-Ortung möglich 
  •  Sturzerkennung verfügbar 
  •  Einfache Bedienung 
  •  Gute Erreichbarkeit 


Schritt 3: Antrag stellen

Oft übernimmt der Hausnotruf-Anbieter den Großteil der Formalitäten bei der Beantragung der Leistung über die Pflegekasse. Angehörige müssen meist nur unterschreiben oder einige Angaben ergänzen. Benötigt werden häufig:

  •  Pflegegrad-Nachweis 
  •  Krankenkassendaten 
  •  Kontaktdaten 
  •  Beschreibung der Pflegesituation 


Schritt 4: Genehmigung abwarten

In vielen Fällen erfolgt die Genehmigung relativ schnell. Danach wird das Gerät installiert und erklärt. Wer einen Hausnotruf über die Pflegekasse beantragen möchte, sollte außerdem wissen, dass manche Anbieter eine kostenlose Testphase anbieten. Das kann besonders hilfreich sein, wenn Betroffene zunächst skeptisch reagieren. Viele Alzheimer-Patienten akzeptieren das Gerät besser, wenn es frühzeitig und ohne Druck eingeführt wird. Angehörige sollten den Hausnotruf nicht als Kontrolle darstellen, sondern als zusätzliche Sicherheit im häuslichen Umfeld.

Hilfreiche Formulierungen sind:

  •  „Damit du jederzeit Hilfe bekommst.“ 
  •  „Falls dir einmal schwindelig wird.“ 
  •  „Damit wir uns weniger Sorgen machen müssen.“ 


4. Welche Hausnotruf-Systeme bei Alzheimer besonders sinnvoll sind

Nicht jedes Hausnotrufsystem eignet sich gleich gut für Menschen mit Alzheimer. Angehörige sollten deshalb genau prüfen, welche Funktionen wirklich wichtig sind. Viele Familien entscheiden sich heute bewusst dafür, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, der speziell auf Demenzpatienten abgestimmt ist. Besonders sinnvoll sind folgende Funktionen:

GPS-Ortung
Menschen mit Alzheimer verlassen mitunter orientierungslos die Wohnung oder finden nach einem Spaziergang nicht mehr eigenständig zurück. Ein Hausnotruf mit integrierter GPS-Ortung kann Angehörigen und Rettungskräften dabei helfen, den Standort der betroffenen Person schnell zu ermitteln. Besonders mobile Geräte bieten hier ein hohes Maß an Sicherheit im Alltag. Viele Systeme senden im Notfall automatisch den aktuellen Standort an Angehörige oder eine Notrufzentrale. Das reduziert lange Suchzeiten und kann gefährliche Situationen vermeiden. Wichtig ist dabei eine einfache Bedienung, damit das Gerät zuverlässig getragen und im Ernstfall korrekt genutzt wird.

Sturzerkennung
Mit fortschreitender Alzheimer-Erkrankung steigt häufig auch das Risiko für Stürze und Unfälle im Alltag. Moderne Hausnotrufsysteme verfügen deshalb teilweise über eine automatische Sturzerkennung. Die Geräte registrieren ungewöhnliche Bewegungen oder starke Erschütterungen und lösen selbstständig einen Notruf aus. Das ist besonders hilfreich, wenn Betroffene nach einem Sturz verwirrt sind oder nicht mehr aktiv Hilfe rufen können. Angehörige gewinnen dadurch zusätzliche Sicherheit, vor allem wenn die Person allein lebt. Dennoch sollte die Technik zuverlässig funktionieren und möglichst wenige Fehlalarme auslösen, damit das Vertrauen in das System langfristig erhalten bleibt.

Mobile Hausnotruf-Systeme
Klassische Hausnotrufgeräte funktionieren meist nur innerhalb der eigenen Wohnung. Für Menschen mit Alzheimer reicht dieser Schutz jedoch oft nicht aus, da viele Betroffene weiterhin spazieren gehen oder unterwegs sind. Mobile Hausnotruf-Systeme bieten deshalb zusätzliche Sicherheit außerhalb des Hauses. Die Geräte arbeiten über Mobilfunk und ermöglichen einen Notruf auch unterwegs. Häufig sind GPS-Ortung, Freisprechfunktion und direkte Verbindung zu Angehörigen oder einer Notrufzentrale integriert. Dadurch können Betroffene länger selbstständig bleiben, ohne vollständig auf Begleitung angewiesen zu sein. Entscheidend ist dabei ein leicht zu tragendes Gerät mit langer Akkulaufzeit.

Erinnerungssysteme
Viele moderne Hausnotrufsysteme bieten inzwischen zusätzliche Erinnerungsfunktionen, die den Alltag von Menschen mit Alzheimer erleichtern können. Die Geräte erinnern beispielsweise an die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, wichtige Termine oder alltägliche Aufgaben. Akustische Signale, Sprachausgaben oder Benachrichtigungen helfen dabei, Orientierung und Tagesstruktur möglichst lange zu erhalten. Gerade in frühen Stadien der Erkrankung können solche Funktionen die Selbstständigkeit deutlich unterstützen. Gleichzeitig werden Angehörige entlastet, da wichtige Abläufe besser eingehalten werden. Wichtig ist jedoch, dass die Erinnerungen leicht verständlich sind.

5. Kosten, Zuschüsse und langfristige Vorteile

Ein häufiger Grund für Unsicherheit sind die Kosten. Viele Menschen wissen nicht, dass die Pflegekasse einen großen Teil übernehmen kann. Deshalb lohnt es sich fast immer, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen.

Die Pflegekasse übernimmt häufig die monatlichen Grundkosten für anerkannte Systeme. Zusatzleistungen müssen manchmal privat bezahlt werden. Typische Leistungen der Pflegekasse:

  • Grundgebühr für den Hausnotruf 
  • Anschluss an die Notrufzentrale 
  • Bereitstellung des Geräts 
  • Einweisung und Installation 


Zusatzkosten können entstehen für:

  • GPS-Ortung 
  • Mobile Systeme 
  • Schlüsselhinterlegung 
  • Erweiterte Angehörigen-Benachrichtigung 
  • Automatische Sturzerkennung 


Gerade bei Alzheimer zählt jede Maßnahme, die Sicherheit und Lebensqualität verbessert. Viele Betroffene möchten unbedingt zuhause bleiben. Ein Hausnotruf kann dabei eine entscheidende Unterstützung sein. Wer frühzeitig beginnt, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, schafft oft bessere Voraussetzungen für die kommenden Jahre. Angehörige gewinnen mehr Sicherheit, Betroffene behalten mehr Freiheit und im Notfall ist schnelle Hilfe verfügbar. Am Ende geht es nicht nur um Technik oder Zuschüsse. Es geht darum, Menschen mit Alzheimer ein möglichst sicheres und würdevolles Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Senioren-Armband von Gardia

Hausnotruf-Armband: Hilfe auf Knopfdruck

Mit dem Ausnotruf-Armband von Gardia ist innerhalb und außerhalb der Wohnung immer auf Knopfdruck rund um die Uhr Hilfe erreichbar. Bei Alzheimer kann schnelle Hilfe entscheidend sein – und bei Pflegegrad werden die Kosten von der Pflegekasse übernommen.

Gardia: Flexibler Hausnotruf für Ihre Angehörigen

Der Anbieter Gardia bietet ein modernes Hausnotrufsystem und ein Armband, das im Standard neben dem klassischen Knopfdruck auch eine automatische Sturzerkennung bietet. Voraussetzung: Pflegegrad von 1 oder höher

Der Anbieter arbeitet mit den großen Konzernen BOSCH und beurer zusammen und bietet eine der besten Techniken zum Hausnotruf.

Hausnotruf im Vergleich

Hausnotruf als Leistung der Pflegekasse

Ein Hausnotruf kann dazu beitragen, dass Menschen mit Alzheimer deutlich länger sicher in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Gerade im frühen und mittleren Stadium der Erkrankung wünschen sich viele Betroffene nichts sehnlicher, als weiterhin zuhause wohnen zu bleiben. Für Angehörige entsteht dabei jedoch oft die Sorge, ob im Notfall schnell genug Hilfe verfügbar ist. Genau deshalb entscheiden sich immer mehr Familien dazu, einen Hausnotruf zu nutzen und frühzeitig einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen.

Ein modernes Hausnotrufsystem kann in vielen Situationen eine enorme Unterstützung sein. Besonders wichtig ist dabei, dass Hilfe nicht erst dann organisiert wird, wenn bereits ein schwerer Zwischenfall passiert ist. Stattdessen schafft der Hausnotruf mehr Sicherheit im Alltag. Ein Hausnotruf kann unter anderem dabei helfen:

  • einen Pflegeheimeinzug hinauszuzögern, 
  • Krankenhausaufenthalte zu vermeiden, 
  • Sturzfolgen schneller zu behandeln, 
  • Angehörige psychisch zu entlasten, 
  • die Selbstständigkeit länger zu erhalten. 


Gerade der Wunsch, nicht frühzeitig in ein Pflegeheim umziehen zu müssen, spielt für viele Familien eine große Rolle. Menschen mit Alzheimer fühlen sich in ihrer vertrauten Umgebung meist sicherer und orientieren sich zuhause deutlich besser als in einer fremden Umgebung. Wenn Angehörige frühzeitig beginnen, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, können Betroffene häufig länger in ihrem gewohnten Alltag bleiben. Auch Krankenhausaufenthalte lassen sich durch schnelle Hilfe im Ernstfall oftmals reduzieren. Stürzt eine betroffene Person und bleibt über längere Zeit unentdeckt, können daraus schwerwiegende gesundheitliche Folgen entstehen. Ein Hausnotruf sorgt dafür, dass Hilfe schnell verständigt wird. Dadurch lassen sich viele Komplikationen vermeiden und medizinische Maßnahmen früher einleiten.

Besonders bei Alzheimer ist die Sturzgefahr erhöht. Unsicherheit beim Gehen, Schwindel oder Orientierungslosigkeit führen häufig zu gefährlichen Situationen. Moderne Systeme mit automatischer Sturzerkennung können sogar selbstständig Alarm auslösen, wenn die betroffene Person nicht mehr aktiv reagieren kann. Viele Familien entscheiden sich deshalb bewusst dafür, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, bevor es zu einem ernsten Notfall kommt. Nicht nur Betroffene profitieren davon, sondern auch Angehörige. Die psychische Belastung bei der Pflege eines Menschen mit Alzheimer ist oft enorm. Viele Angehörige leben dauerhaft in Sorge und haben Angst, einen Notruf oder einen Sturz zu verpassen. Ein Hausnotruf kann diese dauerhafte Anspannung deutlich reduzieren. Angehörige wissen, dass im Ernstfall jederzeit Hilfe erreichbar ist und die betroffene Person nicht allein gelassen wird.

Darüber hinaus trägt ein Hausnotruf dazu bei, die Selbstständigkeit länger zu erhalten. Viele Menschen mit Alzheimer empfinden es als belastend, ständig überwacht oder kontrolliert zu werden. Ein Hausnotruf bietet dagegen Unterstützung, ohne die persönliche Freiheit unnötig einzuschränken. Betroffene können ihren Alltag weiterhin möglichst eigenständig gestalten und haben dennoch die Sicherheit, im Notfall schnell Hilfe zu erhalten. Gerade bei Alzheimer zählt jede Maßnahme, die Sicherheit und Lebensqualität verbessert. Viele Betroffene möchten unbedingt zuhause bleiben und ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen. Ein Hausnotruf kann dabei eine entscheidende Unterstützung sein und Angehörigen gleichzeitig ein Stück Ruhe und Entlastung zurückgeben.

Wer frühzeitig beginnt, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, schafft oft bessere Voraussetzungen für die kommenden Jahre. Angehörige gewinnen mehr Sicherheit, Betroffene behalten mehr Freiheit und im Notfall ist schnelle Hilfe verfügbar. Am Ende geht es nicht nur um Technik oder finanzielle Zuschüsse. Es geht darum, Menschen mit Alzheimer ein möglichst sicheres, würdevolles und selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Häufig gestellte Fragen

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