Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad: Pflegekasse unterstützt

Kostenübernahme ist bereits bei Pflegegrad 1 möglich.

Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad: Pflegekasse unterstützt

Was ist ein Hausnotruf?

Ein Hausnotruf ist ein modernes Notrufsystem für ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen, die möglichst lange sicher und selbstständig in den eigenen vier Wänden leben möchten. Mit nur einem Knopfdruck kann in einer Notsituation schnell Hilfe angefordert werden – beispielsweise nach einem Sturz, bei plötzlichen gesundheitlichen Problemen oder wenn Unsicherheit und Angst auftreten.
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Was kostet ein Hausnotruf?

Die Kosten für ein Hausnotrufsystem liegen in der Regel zwischen 25 und 29 Euro pro Monat. Zusätzlich können je nach Anbieter einmalige Anschluss- oder Einrichtungskosten von bis zu 60 Euro anfallen. Wie hoch die tatsächlichen Ausgaben sind, hängt vom gewählten Tarif, den gewünschten Zusatzleistungen sowie davon ab, ob ein Pflegegrad vorliegt. Viele Hausnotrufanbieter bieten spezielle Komplettpakete an, die bei Vorliegen eines anerkannten Pflegegrades vollständig oder größtenteils von der Pflegekasse finanziert werden. Dadurch entstehen für viele Nutzer keine oder nur sehr geringe Eigenkosten.

Aus welchen Kosten setzt sich ein Hausnotruf zusammen?

Die Kosten für einen Hausnotruf setzen sich üblicherweise aus drei Bereichen zusammen:


1. Monatliche Grundgebühr:

Die Basisversorgung eines Hausnotrufsystems kostet bei den meisten Anbietern 30,35 Euro pro Monat. Dieser Betrag entspricht dem Zuschuss, den die Pflegekasse im Rahmen der Pflegehilfsmittelversorgung übernehmen kann.

Für Menschen mit einem anerkannten Pflegegrad bedeutet das häufig: Der Basistarif ist komplett kostenfrei, da die monatlichen Kosten direkt von der Pflegekasse übernommen werden. Wer keinen Pflegegrad besitzt, muss die Kosten selbst tragen. Je nach Anbieter und Region bewegen sich die monatlichen Gebühren für einen Basistarif meist zwischen 23 und 29 Euro.


2. Anschluss- und Einrichtungskosten:

Einige Hausnotrufanbieter berechnen zusätzlich eine einmalige Anschluss- oder Einrichtungspauschale. Diese kann je nach Leistungsumfang und Anbieter bis zu 60 Euro betragen. Häufig sind darin die Installation des Geräts, die Einrichtung der Notrufzentrale sowie eine persönliche Einweisung für die Funktionsweise enthalten.


3. Zusatzleistungen und Komfortpakete:

Wer über den klassischen Hausnotruf hinaus weitere Sicherheitsleistungen wünscht, muss mit zusätzlichen Kosten rechnen. Komfort- und Premiumtarife können den monatlichen Beitrag deutlich erhöhen und teilweise sogar verdoppeln.

Zu den häufigsten Zusatzleistungen gehören:

  • Schlüsselhinterlegung oder Schlüsselsafe
  • Mobiler Hausnotruf für unterwegs
  • Automatische Sturzerkennung
  • Bewegungs- und Aktivitätssensoren
  • Tagestaste oder tägliche Sicherheitsmeldungen
  • Erweiterte Angehörigen-Benachrichtigung


Besonders beliebt ist die Schlüsselhinterlegung. Dabei wird ein Wohnungsschlüssel sicher beim Hausnotrufdienst oder in einem Schlüsselsafe am Haus aufbewahrt. So können Helfer im Notfall schnell Zugang zur Wohnung erhalten, ohne dass die Tür aufgebrochen werden muss. Für diesen Service fallen je nach Anbieter folgende Kosten an:

  • Monatlich: etwa 4,50 bis 25 Euro
  • Einmalig: etwa 10 bis 100 Euro 

Kostenlose Online-Pflegekurse bei Demenz und Alzheimer

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Notrufsystem für Zuhausen

Hausnotruf für die Absicherung im Alltag

Bei Alzheimer und Demenz kann ein Pflegegrad beantragt werden. Bereits ab Pflegegrad 1 kann ein kostenloser Hausnotruf zur Absicherung des Alltags des Pflegebedürftigen (Alzheimer-Betroffenen) beantragt werden. Die Kosten werden von der Pflegekasse für das Basisgerät zu 100 % übernommen. 

Wichtig zu wissen: Voraussetzungen der Kostenübernahme

Ein Hausnotruf zählt als technisches Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI. Deshalb läuft die Kostenübernahme über die Pflegekasse und nicht über die Krankenkasse. Eine ärztliche Verordnung oder ein Rezept vom Arzt sind oft gar nicht notwendig. Grundsätzlich gilt: Liegt ein anerkannter Pflegegrad vor und lebt die betroffene Person überwiegend allein oder verbringt große Teile des Tages ohne Unterstützung, kann die Pflegekasse die Kosten für ein Hausnotrufsystem übernehmen. Der Hausnotruf zählt zu den anerkannten Pflegehilfsmitteln und soll dazu beitragen, die Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag zu erhalten.

Was kostet ein Hausnotruf mit Pflegegrad?

Die Hausnotruf-Kostenübernahme durch die Pflegekasse hängt direkt mit dem Pflegegrad der betroffenen Person zusammen. Die Pflegegrade legen fest, welche Unterstützung Menschen mit Einschränkungen erhalten können. Hier ein detaillierter Überblick zu den Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad und Informationen zum Pflegegrad

Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad 1

Erste Unterstützung bei leichter Beeinträchtigung
Menschen mit Pflegegrad 1 weisen geringe Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit auf. Obwohl in diesem Pflegegrad noch keine umfangreichen Pflegeleistungen gewährt werden, kann ein Hausnotruf bereits sinnvoll sein. Besonders ältere Menschen, die allein wohnen oder ein erhöhtes Sturzrisiko haben, profitieren von der zusätzlichen Sicherheit.

Mögliche Kostenübernahme durch die Pflegekasse:

  • Übernahme der monatlichen Grundgebühr für das Basispaket möglich
  • Voraussetzung ist ein entsprechender Antrag bei der Pflegekasse
  • Das Hausnotrufsystem muss als notwendige Unterstützung im Alltag anerkannt werden


Selbst zu zahlende Zusatzleistungen:

  • Schlüsselhinterlegung oder Schlüsseltresor
  • Automatische Sturzerkennung
  • Mobile Hausnotrufgeräte mit GPS-Ortung
  • Zusätzliche Serviceleistungen der Anbieter


Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad 2

Umfangreiche Unterstützung durch die Pflegekasse
Ab Pflegegrad 2 bestehen deutlich bessere Möglichkeiten zur Kostenübernahme. Die Pflegekassen erkennen den Hausnotruf häufig als notwendiges Pflegehilfsmittel an, da bereits erhebliche Einschränkungen der Selbstständigkeit vorliegen können. Ein Hausnotruf kann dazu beitragen, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden und Angehörige zu entlasten. Daher wird die Versorgung häufig unkompliziert genehmigt.

Diese Leistungen werden in der Regel übernommen:

  • Monatliche Kosten für das Hausnotruf-Basispaket
  • Anschluss- und Bereitstellungskosten bei vielen Anbietern
  • Notrufzentrale mit 24-Stunden-Erreichbarkeit


Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad 3

Mehr Sicherheit bei erheblichen Einschränkungen
Bei Pflegegrad 3 bestehen erhebliche Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit. Viele Betroffene sind im Alltag bereits regelmäßig auf Unterstützung angewiesen. Ein Hausnotrufsystem wird deshalb häufig als wichtiger Bestandteil der häuslichen Versorgung angesehen.

Kostenübernahme bei Pflegegrad 3:

  • Vollständige Übernahme der anerkannten Basiskosten durch die Pflegekasse
  • Notrufgerät für die Wohnung
  • Verbindung zur Notrufzentrale rund um die Uhr


Darüber hinaus können zusätzliche Sicherheitsfunktionen sinnvoll sein. Dazu gehören beispielsweise mobile Hausnotrufsysteme für unterwegs oder Geräte mit automatischer Sturzerkennung. Diese Komfortleistungen müssen jedoch meist privat bezahlt werden.

Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad 4

Maximale Sicherheit für schwer pflegebedürftige Menschen
Pflegegrad 4 wird Personen mit schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit zugesprochen. In diesem Pflegegrad spielt ein zuverlässiges Notrufsystem eine besonders wichtige Rolle, um im Ernstfall schnell Hilfe zu organisieren.

Leistungen der Pflegekasse:

  • Vollständige Übernahme der monatlichen Kosten für das Standard-Hausnotrufsystem
  • Unterstützung bei der Bereitstellung des Geräts
  • Nutzung einer rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale


Empfehlenswerte Zusatzfunktionen (nicht Bestandteil der regulären Kostenübernahme):

  • Notrufarmband oder Notrufkette
  • Geräte mit besonders hoher Funkreichweite
  • Schlüsselsafe für den schnellen Zugang von Rettungskräften
  • Mobile Hausnotruflösungen für aktive Nutzer


Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad 5

Umfassender Schutz bei schwersten Beeinträchtigungen
Menschen mit Pflegegrad 5 benötigen aufgrund schwerster Einschränkungen meist eine besonders intensive Betreuung. Ein Hausnotrufsystem stellt hier eine wichtige Ergänzung zu anderen Pflege- und Hilfsmitteln dar.

Welche Kosten werden übernommen?

  • Übernahme der monatlichen Basiskosten durch die Pflegekasse
  • Bereitstellung des Standard-Hausnotrufsystems
  • Nutzung der Notrufzentrale und Alarmweiterleitung

In besonderen Einzelfällen können weitere Leistungen geprüft werden. Ob zusätzliche Kosten übernommen werden, hängt von der individuellen Pflegesituation sowie den Vorgaben der jeweiligen Pflegekasse ab.

Wie hoch ist die Kostenübernahme der Pflegekasse?

Die Pflegekasse unterstützt bei Vorliegen der Voraussetzungen einen festen Zuschuss für ein anerkanntes Hausnotrufsystem. Dieser Zuschuss deckt bei vielen Anbietern die Kosten des Basispakets vollständig ab. Dadurch entstehen für Pflegebedürftige und Angehörigen häufig keine oder nur geringe monatliche Eigenkosten.

Unser Hinweis:
Die Hausnotruf-Kostenübernahme gilt grundsätzlich nur für die Standardleistungen. Komfort- und Zusatzfunktionen wie eine automatische Sturzerkennung müssen in den meisten Fällen selbst finanziert werden. 

Ablauf eines Notrufs

Wie der Hausnotruf das Leben der Betroffenen retten kann

Der Ablauf eines Hausnotrufs ist einfach und darauf ausgelegt, im Notfall schnell Hilfe zu organisieren:


1. Knopf drücken:
Die betroffene Person drückt den Notrufknopf (am Handgelenk oder an einer Halskette).

2. Signal wird gesendet:
Das Hausnotrufsystem überträgt automatisch ein Notsignal an die angebundene 24/7-Notrufzentrale.

3. Sprechkontakt:
Ein Mitarbeiter der Notrufzentrale meldet sich sofort und versucht, mit der Person zu sprechen.

4. Hilfe wird organisiert:

  • ein Rettungsdienst oder Pflegedienst geschickt 
  • oder ein Angehöriger/Nachbar benachrichtigt 


5. Sicherheit für alle:
Die betroffene Person bekommt schnell Hilfe – und Angehörige haben ein beruhigendes Gefühl.

Ist ein Hausnotruf bei Pflegegrad und Alzheimer kostenlos?

Ja, ein Hausnotruf kann für Menschen mit Alzheimer oder einer anderen demenziellen Erkrankung unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos sein. Liegt bereits ein anerkannter Pflegegrad vor, übernimmt die Pflegekasse häufig die Kosten für das Basispaket eines Hausnotrufsystems. Dadurch entstehen für Betroffene oftmals keine monatlichen Eigenkosten. Ein Hausnotruf zählt zu den anerkannten Pflegehilfsmitteln und soll sicherstellen, dass im Notfall schnell Hilfe angefordert werden kann. Gerade bei Menschen mit Alzheimer oder anderen Formen der Demenz bietet ein Hausnotruf zusätzliche Sicherheit – sowohl für die Betroffenen selbst als auch für deren Angehörige.

Wann übernimmt die Pflegekasse die Kosten?

Die Kostenübernahme durch die Pflegekasse ist in der Regel möglich, wenn:

  • ein anerkannter Pflegegrad vorliegt,
  • die betroffene Person überwiegend allein lebt oder längere Zeit ohne direkte Betreuung ist,
  • aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen ein erhöhtes Risiko für Notfälle besteht,
  • jederzeit die Möglichkeit bestehen muss, schnell Hilfe anzufordern.


Bei Menschen mit Alzheimer kann die Notwendigkeit eines Hausnotrufs besonders gut begründet werden, da Orientierungsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und eine erhöhte Sturzgefahr häufig zum Krankheitsbild gehören.

Welche Kosten können dennoch entstehen?

Während die Pflegekasse meist die monatliche Grundgebühr für das Standard-Hausnotrufsystem übernimmt, sind zusätzliche Leistungen oft kostenpflichtig. Vor Vertragsabschluss sollte daher genau geprüft werden, welche Leistungen von der Pflegekasse übernommen werden und welche Kosten privat getragen werden müssen. Dazu gehören beispielsweise:

  • mobile Hausnotrufgeräte mit GPS-Ortung,
  • automatische Sturzerkennung,
  • Schlüsselhinterlegung oder Schlüsselsafe,
  • erweiterte Notruf- und Komfortservices,
  • zusätzliche Angehörigen-Benachrichtigungen.


So erhöhen Sie die Chancen auf eine schnelle Bewilligung

Um die Beantragung eines Hausnotrufs bei der Pflegekasse zu erleichtern, empfiehlt sich eine möglichst genaue Beschreibung der persönlichen Situation. Auch eine ärztliche Empfehlung oder ein entsprechender Hinweis im Pflegegutachten kann die Bewilligung unterstützen.

Folgende Umstände sprechen häufig für die Notwendigkeit eines Hausnotrufsystems:

  • Die betroffene Person lebt überwiegend allein.
  • Die Orientierung geht zeitweise verloren.
  • Es kam bereits zu Stürzen oder anderen Notfallsituationen.
  • Angehörige oder Betreuungspersonen wohnen weiter entfernt.
  • Ein Notruf über das Telefon ist im Ernstfall nur schwer möglich.
  • Aufgrund von Alzheimer oder Demenz besteht ein erhöhtes Risiko, Hilfe nicht rechtzeitig anfordern zu können.


Wer einen Hausnotruf über die Pflegekasse bei Alzheimer beantragen möchte, sollte außerdem wissen, dass viele Hausnotruf-Anbieter direkt bei den Formalitäten helfen. Dadurch wird der Aufwand für Familien deutlich reduziert.

Welche Hausnotruf-Funktionen bei Alzheimer besonders sinnvoll sind

Nicht jedes Hausnotrufsystem eignet sich gleich gut für Menschen mit Alzheimer. Angehörige sollten deshalb genau prüfen, welche Funktionen wirklich wichtig sind. Viele Familien entscheiden sich heute bewusst dafür, einen Hausnotruf über die Pflegekasse zu beantragen, der speziell auf Demenzpatienten abgestimmt ist. Besonders sinnvoll sind folgende Funktionen:


GPS-Ortung
Menschen mit Alzheimer verlassen mitunter orientierungslos die Wohnung oder finden nach einem Spaziergang nicht mehr eigenständig zurück. Ein Hausnotruf mit integrierter GPS-Ortung kann Angehörigen und Rettungskräften dabei helfen, den Standort der betroffenen Person schnell zu ermitteln. Besonders mobile Geräte bieten hier ein hohes Maß an Sicherheit im Alltag. Viele Systeme senden im Notfall automatisch den aktuellen Standort an Angehörige oder eine Notrufzentrale. Das reduziert lange Suchzeiten und kann gefährliche Situationen vermeiden. Wichtig ist dabei eine einfache Bedienung, damit das Gerät zuverlässig getragen und im Ernstfall korrekt genutzt wird.

Sturzerkennung
Mit fortschreitender Alzheimer-Erkrankung steigt häufig auch das Risiko für Stürze und Unfälle im Alltag. Moderne Hausnotrufsysteme verfügen deshalb teilweise über eine automatische Sturzerkennung. Die Geräte registrieren ungewöhnliche Bewegungen oder starke Erschütterungen und lösen selbstständig einen Notruf aus. Das ist besonders hilfreich, wenn Betroffene nach einem Sturz verwirrt sind oder nicht mehr aktiv Hilfe rufen können. Angehörige gewinnen dadurch zusätzliche Sicherheit, vor allem wenn die Person allein lebt. Dennoch sollte die Technik zuverlässig funktionieren und möglichst wenige Fehlalarme auslösen, damit das Vertrauen in das System langfristig erhalten bleibt.

Mobile Hausnotruf-Systeme
Klassische Hausnotrufgeräte funktionieren meist nur innerhalb der eigenen Wohnung. Für Menschen mit Alzheimer reicht dieser Schutz jedoch oft nicht aus, da viele Betroffene weiterhin spazieren gehen oder unterwegs sind. Mobile Hausnotruf-Systeme bieten deshalb zusätzliche Sicherheit außerhalb des Hauses. Die Geräte arbeiten über Mobilfunk und ermöglichen einen Notruf auch unterwegs. Häufig sind GPS-Ortung, Freisprechfunktion und direkte Verbindung zu Angehörigen oder einer Notrufzentrale integriert. Dadurch können Betroffene länger selbstständig bleiben, ohne vollständig auf Begleitung angewiesen zu sein. Entscheidend ist dabei ein leicht zu tragendes Gerät mit langer Akkulaufzeit.

Erinnerungssysteme
Viele moderne Hausnotrufsysteme bieten inzwischen zusätzliche Erinnerungsfunktionen, die den Alltag von Menschen mit Alzheimer erleichtern können. Die Geräte erinnern beispielsweise an die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, wichtige Termine oder alltägliche Aufgaben. Akustische Signale, Sprachausgaben oder Benachrichtigungen helfen dabei, Orientierung und Tagesstruktur möglichst lange zu erhalten. Gerade in frühen Stadien der Erkrankung können solche Funktionen die Selbstständigkeit deutlich unterstützen. Gleichzeitig werden Angehörige entlastet, da wichtige Abläufe besser eingehalten werden. Wichtig ist jedoch, dass die Erinnerungen leicht verständlich sind.

Senioren-Armband von Gardia

Hausnotruf-Armband: Hilfe auf Knopfdruck

Mit dem Ausnotruf-Armband von Gardia ist innerhalb und außerhalb der Wohnung immer auf Knopfdruck rund um die Uhr Hilfe erreichbar. Bei Alzheimer kann schnelle Hilfe entscheidend sein – und bei Pflegegrad werden die Kosten von der Pflegekasse übernommen.

Gardia: Flexibler Hausnotruf für Ihre Angehörigen

Der Anbieter Gardia bietet ein modernes Hausnotrufsystem und ein Armband, das im Standard neben dem klassischen Knopfdruck auch eine automatische Sturzerkennung bietet. Voraussetzung: Pflegegrad von 1 oder höher

Der Anbieter arbeitet mit den großen Konzernen BOSCH und beurer zusammen und bietet eine der besten Techniken zum Hausnotruf.

Hausnotruf im Vergleich

Hausnotruf beantragen – Kostenübernahme sichern

Die Beantragung eines Hausnotrufsystems ist in der Regel unkompliziert und wird von vielen Hausnotrufanbietern (hier Anbieter zum Hausnotruf vergleichen) aktiv unterstützt. Wenn die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse erfüllt sind, können die monatlichen Kosten für das Basispaket häufig vollständig übernommen werden. Den notwendigen Antrag erhalten Sie meist direkt von Ihrem gewählten Hausnotrufanbieter. Viele Anbieter unterstützen Sie nicht nur bei der Antragstellung, sondern übernehmen nach der Genehmigung auch die direkte Abrechnung mit der Pflegekasse. Dadurch entsteht für Sie nur ein geringer Verwaltungsaufwand. 

Hausnotruf beantragen – Schritt für Schritt

1. Angebot eines Hausnotruf-Anbieters einholen

Vergleichen Sie verschiedene Hausnotrufsysteme und wählen Sie einen zertifizierten Anbieter aus. Achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf enthaltene Leistungen, Servicezeiten und mögliche Zusatzfunktionen.

→ Hier unverbindliches Angebot anfordern

2. Antrag bei der Pflegekasse stellen

Gemeinsam mit dem Anbieter oder eigenständig reichen Sie den Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer zuständigen Pflegekasse ein. Viele Anbieter stellen die erforderlichen Formulare bereits vollständig vorbereitet zur Verfügung.

3. Genehmigung durch die Pflegekasse abwarten

Nach Prüfung Ihres Antrags entscheidet die Pflegekasse über die Kostenübernahme. Liegen die Voraussetzungen vor, wird der Hausnotruf in der Regel als Pflegehilfsmittel anerkannt.

4. Installation und Nutzung des Hausnotrufs

Nach der Genehmigung erhalten Sie Ihr Hausnotrufgerät. Der Anbieter richtet das System ein und erklärt Ihnen die Bedienung. Anschließend steht Ihnen rund um die Uhr Hilfe auf Knopfdruck zur Verfügung.

Unterstützung bei der Antragstellung

Die meisten Hausnotruf-Anbieter verfügen über langjährige Erfahrung im Umgang mit Pflegekassen und unterstützen ihre Kunden während des gesamten Antragsprozesses. Sie helfen bei der Auswahl des passenden Systems, beantworten Fragen zur Kostenübernahme und übernehmen häufig die Kommunikation mit der Pflegekasse. Dadurch lässt sich der Antrag meist schnell und unkompliziert bearbeiten, sodass Sie zeitnah von den Vorteilen eines Hausnotrufsystems profitieren können.


Häufig gestellte Fragen

Entdecken Sie die FAQ und Antworten zum Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad.